«Die Entstaatlichung des Geldes» und "Milliarden mit Rohstoffen"

«fachseiten», Juni 2014

Soll der Staat beliebig Geld schaffen dürfen, fragen verschiedene Autoren in dem von Philipp Bagus und Gerhard Schwarz herausgegebenen Buch "Die Entstaatlichung des Geldes". Je radikaler Forderungen nach der Entmachtung der Notenbanken erhoben werden, umso weniger überzeugen sie.
In "Milliarden mit Rohstoffen" blickt ein Autorenkollektiv der NGO "MultiWatch" hinter die Kulissen des umstrittenen Rohstoffriesen Glencore Xstrata geschaut. Erhellende Analysen wechseln ab mit etwas gar detailverliebten Konfliktbeschreibungen.

«Das saubere Geschäft mit dem dreckigen Geld» und "Verzockte Freiheit

«fachseiten», April 2014

Die Journalistin Monica Fahrny sieht in "Das saubere Geschäft mit dem dreckigen Geld" die Schweiz als Opfer einer von den USA und der EU geführten Kampagne. Etwas gar viel Empörung auf Kosten einer kritischen Analyse über die Finanzoase Schweiz. Unter dem Pseudonym Diogenes Rant analysiert ein Insider in "Verzockte Freiheit" die Finanz- und Eurokrise. Wer Enthüllungs-Stories erwartet, wird enttäuscht. Wer eine leicht verständliche Analyse der Krise sucht, hingegen nicht. Etwas weniger belehrend im Ton, fände ich angenehmer.

"Zero, Zero, Zero" und "Migration und Arbeit in Europa"

«fachseiten», März 2014

Roberto Saviano beschreibt und analysiert in ?Zero, Zero, Zero? das brutale, profitable und krisenresistente Drogen-Business aus den entlegendsten Winkeln der Erde und aus den Zentren des Rausches. Beklemmend und aufrüttelnd zugleich. Das Buch ?Migration und Arbeit in Europa? zeigt, dass nicht nur Rechtspopulisten über die Personenfreizügigkeit diskutieren. Es gibt offensichtlich Alternativen zur Abschottung, um Missstände zu beheben.

«Ueber Schulden und Ueberschuldung" und "Der Sieg des Kapitals»

«fachseiten», Februar 2014

Die Politik hat sträflich versagt. Das meint sowohl der emeritierte Oekonomie-Professor Silvio Borner in "Ueber Schulden und Ueberschuldung", wie auch die TAZ-Journalistin Ulrike Hermann in "Der Sieg des Kapitals". Doch die Antworten, warum und wie sie versagt hat, könnten gegensätzlicher nicht sein. Borner schiebt den Keynesianern die Schuld zu. Hermann macht das fehlende Verständnis für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge in der Tradition von John Maynard Keynes verantwortlich. Steigende Löhne als Erfolgsgeheimnis des kapitalistischen Siegeszuges würden missachtet. Die These wird kompetent und zugleich verständlich begründet.

«Die verschwiegene Geiselnahme» und "Umkämpfte Rohstoffe"

«fachseiten», januar 2014

Es herrsche Wirtschaftskrieg zwischen der Schweiz und den USA, meinen Anwalt Valentin Landmann und Journalist René Zeyer. Schonungslos, spannend, gewürzt mit einer rechten Portion Verschwörungstheorie. Wie umkämpfte Rohstoffe zu Drohstoffen werden, zeigen Dieter Eich und Ralf Leonhard in einem leicht lesbaren Ueberblick über das Geschehen auf und hinter den Rohstoff-Märkten.

« Vordere Einträge anzeigen | Nächste Einträge anzeige »