Interview über die Selbstkritik des IWF an Griechenlandhilfe

«Echo der Zeit» vom 6.6.13

Der Internationale Währungsfonds IWF kritisiert für einmal nicht andere, sondern sich selbst: Beim ersten Hilfspaket für Griechenland habe man Fehler gemacht. Hintergründe des Gesinnungswandels, zu hören auf:

Warum Europa nicht kaputtgespart werden darf

Deutschland ist nach wie vor die Wachstumsmaschine, aber es muss Rücksicht nehmen
auf die Länder des Südens in Europa, sonst wird Europa kaputtgespart. Das sagte der international bekannte Ökonom Heiner Flassbeck im Interview, das er mir zum Abschluss seiner Tätigkeit als Chefökonom der UNO-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) gewährt hat. Gesendet auf Radio SRF 2 Kultur am 7.1.2013, zu
hören auf:

Die wirkliche Krise kommt erst

Dieses System implodiert, wenn auch nicht von heute auf morgen. Es zerstöre sich selbst in Etappen, diagnostizierte der österreichische Ökonom Stephan Schulmeister im Gespräch, das ich im Herbst 2012 mit ihm geführt habe. Zu hören ab Minute 10:11 auf:

Vom Ende wirtschaftswissenschaftlicher Gewissheiten

Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers löste 2008 eine weltweite Finanzkrise aus. Er bewirkte auch eine Krise im Weltbild vieler Ökonomen. Der Glaube schwand, dass freie Märkte sich selbst am besten regulieren – auch beim Schweizer Ökonomen Thomas Straubhaar. Der Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts erläuterte seinen Gesinnungswandel in einem Gespräch. Zu hören auf:

Hühnerfleisch aus Europa macht Afrika nicht satt

Europa macht, was es Afrika vergönnt: Hinter hohen Zollmauern fördert es seine Hühnerfarmer und kurbelt den Export von billigem Fleisch in arme Länder an. Die Folgen sind verheerend – z.B. in Ghana, wo selbst Grossfarmer ums Überleben kämpfen. Kamerun schottet sich hingegen ab gegen europäisches Hühnerfleisch – zum Wohl seiner Bauern. Gesendet am 20.8.2011, und zu hören auf: